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Pressestimmen

Das sagt die Presse

Man schreibt über uns – und das mit gutem Grund: Unser Orchester begeistert mit Klang, Können und Charakter. Entdecken Sie, was die Presse lobt.

Studio-Orchester Duisburg im Großen Saal des Theaters

Trotz des Titels „Ziemlich beste Feinde“ war die gemeinsame Wellenlänge innerhalb des Ensembles und mit ihrem Leiter Melchior Kupke spürbar tonangebend. Wenn zwei sich streiten kann das also durchaus ein intensives Konzerterlebnis ergeben.

Die launig-kundigen Moderationen der beiden Orchestermitglieder Christoph Bruckmann und Sina Feldhoff gaben den Streithähnen noch zusätzlich ein lebendiges menschliches Gesicht.

Nach innigen, intonationssicheren Anfangstakten der Bläser forderten die Werke der rivalisierenden Komponisten Wagner, Wolf und Brahms alle Beteiligten zu einer pointierten Gegenüberstellung heraus. Sie stellten sich der Aufgabe mit Konzentration, Leidenschaft und großer dynamischer Bandbreite. Die trockene, ehrliche Akustik allerdings machte dem groß besetzten Orchester sowie dem Sänger Johannes Wedeking das Musizieren dabei nicht leicht. Der Bassist widmete sich mit angenehm ausgewogenem Stimmklang und intensiver Gestaltung den Orchesterliedern Wolfs.

Nach der vorwiegend tragischen Geste des Programms tat die volkstümliche Leichtigkeit der Ungarischen Tänze von Brahms gut, wobei die recht ehrgeizigen Tempi die Seele und die Präzision im Zusammenspiel gelegentlich in Gefahr brachten.

Die erfreulich zahlreichen Zuhörer dankten dem Orchester und ihrem Leiter begeistert für ein Konzert mit anspruchsvoller Kost.“
C. H.  Godland

„Gerade mal neun Musiker stehen bei der „Petite Symphonie“ von Gounod auf der Bühne, aber unter dem Dirigat von Peter Wuttke verschmelzen die wenigen Instrumente zu einem runden Klang. […] Besonders schön gelingt das Flötensolo des zweiten Satzes, das hier sogar noch ein bisschen stärker in den Vordergrund hätte rücken dürfen. […]

In der Symphonie Nr. 1 von Georges Bizet wird das Klangvolumen noch mehr gesteigert, denn nun spielt das Studio-Orchester in ganz großer Besetzung. […] Das Dirigentenpult übernimmt nun Francesco Savignano, den man sonst als Kontrabassisten der Duisburger Sinfoniker kennt. Savignano dirigiert mit klarer Zeichengebung. Er weiß, wann er einfach nur den Takt schlagen und wann er das Orchester anfeuern muss. […]
Wenn man bedenkt, dass das Studio-Orchester kein Profi-, sondern ein Liebhaber-Ensemble isst, kann man besonders vor den Bläsern, die ihre Soli mit viel Ausdruck und Feingefühl spielen, nur den Hut ziehen. Das finale Allegro vivace wird von den Streichern, trotz virtuoser Anforderungen, mit beschwingter Leichtigkeit gespielt, die vom ganzen Orchester übernommen wird.“

Das Studio-Orchester spielt ein Serenadenkonzert unter Corona-Bedingungen in Walsum. Funke sprang trotz Abstand von der Bühne über.
[…] „Libertango“ wird unter dem Dirigat von Cecilia Castagneto in der Rhythmik und Dynamik sehr ausgefeilt musiziert. Anfangs spielen nur Celli und Kontrabass die nachdenkliche Melodie, während Violinen und Bratschen gezupfte und gestrichene Begleitmuster spielen. Trotz des zahlenmäßigen Übergewichts der hohen Streicher ist der Klang aber gut ausbalanciert.
[…]In maximaler Orchesterbesetzung steht das Studio-Orchester schließlich bei Piazzollas „Fuga y misterio“ auf der Bühne. Zu den Streichern gesellen sich nun auch noch drei Holzbläser, Harfe und Schlagzeug. Besonders die vertrackte Fuge wird punktgenau gemeistert. Vom Publikum gibt es langanhaltenden Beifall. Mit diesem Programm und der Wahl des Konzertortes hat das Studio-Orchester gezeigt, wie man auch während der Corona-Pandemie ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen kann

„Energisch und mit kantigem Humor lässt Cecilia Castagneto diese widerborstige Sinfonie musizieren. Besonders kraftvoll ist das finale Allegro vivace, das in einem flott federndem Tempo erklingt. Der rhythmische Witz der Musik wird treffend zum Klingen gebracht.“

„Generell war die Dynamik die große Stärke der Musiker an diesem Konzertabend, und das in der schwierigen Akustik des halligen Kirchenraums. Die nahezu hingehauchten Pianopassagen sorgten dann natürlich dafür, dass die Forte-Explosionen umso mehr krachten.“

„Als Dirigent sorgte Johannes Witt, im Hauptberuf Zweiter Kapellmeister am Aalto-Musiktheater Essen, für insgesamt unfallfreie, durchdachte und wohlklingende Aufführungen der beiden durchsichtig zu hörenden, aber komplex zu spielenden Partituren. Das Studio-Orchester bewährte sich hier wieder einmal bei einem mutigen und fröhlichen Griff nach den Sternen.“ (RP, 13.5.2019)

„Pianist Christian Fritz leitete den ersten Satz des überbordend romantischen Klavierkonzerts mit perlenden Läufen und vielen Ritardandi ein. Wie ein flauschiger Teppich legten die Streicher ihre Klangflächen unter die Klaviermusik, die Bläser setzten gelegentlich sanfte Akzente. […] Im finalen Satz bewegte sich das Orchester oft wie ein einzelnes Instrument, die Frage- und Antwortpassagen zwischen dem großen Klangkörper und dem Pianisten klangen deshalb noch eindrucksvoller als zuvor. Vor allem hier zeigte Jung, wie gut er die Dynamik seines Orchesters zu lenken versteht.

Beethovens 4. Sinfonie war dann zweifelsohne der Höhepunkt des Abends und bewies einmal mehr, wie zeitlos die Musik des Meisters ist. Sehr hell, fröhlich, beinahe euphorisch klingt die Komposition, und diese Regungen vermittelten auch Thomas Jung und sein Orchester. Spielerisch warfen sich die Instrumentengruppen den musikalischen Ball hin und her, vor allem im vierten Satz war beinahe tänzerische Musik zu hören.“

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